Internetnews

Der Normalzustand sozialer Medien ist heute nicht mehr öffentlich. Es findet ein großer digitaler Rückzug ins Private statt. „Dark Social“ - das, was von außen unsichtbar stattfindet, gewinnt an Bedeutung.
Die Tech-Branche streitet über Videos, in denen Gesichter von Stars auf die Köpfe von Pornodarstellern montiert werden. Einige Plattformen wollen die Clips jetzt loswerden.
Das Internet, ein öffentlicher Ort? Von wegen, schreibt Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne: Es finde ein digitaler Rückzug ins Private statt. Im Podcast reagiert er auf Kritik der Leser.
Er berichtet „live aus dem Schlafzimmer“ in Missouri über Politik in Washington - und 50.000 Menschen lesen mit. Sogar Senatoren haben den Newsletter des Schülers abonniert.
Ob islamistische Propaganda-Videos, strafbare Hassbotschaften oder Urheberrechtsverletzungen: In der EU und den Mitgliedstaaten entstehen derzeit verschiedene Pläne für verschärfte Maßnahmen gegen illegale Netzinhalte.
Seit gut zwei Monaten müssen sich Plattformen wie Facebook an das NetzDG halten. Nadine Schön, die Vizechefin der Unionsfraktion, bringt nun erste Anpassungen des umstrittenen Gesetzes ins Gespräch.
Sängerin Pink findet soziale Medien realitätsfern - und gefährlich. Am liebsten würde sie den Leuten die Smartphones aus den Händen reißen.
Das beunruhigt auch viele deutsche Firmen: Von Sonntag an sind in China offiziell nur noch verschlüsselte Verbindungen erlaubt, die der Staat lizenziert hat. Das könnte für den Zugang zum freien Netz fatal sein.
Ein Mammut steigt ins Streaminggeschäft ein: Heute launcht Disney ESPN plus, eine Serien-Plattform soll folgen. Das setzt Netflix und Co unter Druck - und könnte dem traditionellen TV den Todesstoß versetzen.
Debatten in sozialen Netzen sind oft brutale Hetzjagden. Im Fall des MDR aber zeigen sie eine heilsame Wirkung als moralisches Immunsystem.
Russlands Medienaufsicht blockiert den beliebten Messenger-Dienst Telegram, theoretisch zumindest. Praktisch zeigt ihr Vorgehen vor allem, wie überfordert die Behörde im Duell mit den Machern der Chat-App ist.
Wie viele Sterne bei Amazon? Wie viele Likes? Im Netz verlassen wir uns oft auf Bewertungen anderer. Doch Beliebtheit lässt sich leicht vortäuschen, zeigt Ingrid Brodnig in einem Experiment.
Bisher hatten Facebook-Nutzer keine direkte Möglichkeit, sich gegen die Löschung ihrer Inhalte zu wehren, wenn das Unternehmen einen Verstoß gegen seine Richtlinien erkannt hatte. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern.
Irans Justizministerium verbietet den Messenger Telegram, betroffen sind potenziell rund 40 Millionen Nutzer der Chat-App. Parallel dazu gingen in Russland 12.000 Menschen für den Dienst auf die Straße.

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